Weshalb dieser Blog nicht funktioniert

Es ist Freitagmorgen. Ich habe diesen Beitrag um 08:30 Uhr gestartet und mittlerweile ist es 08:58 Uhr. Ich habe 28 Minuten lang überlegt wie ich diesen Post beginnen könnte, habe nebenbei noch andere Dinge am Laptop erledigt zu denen ich selten komme und einfach nur ein bisschen meine Timeline bei Facebook inspiziert.

Es ist Freitagmorgen. Der Freitag an dem Herr Gerda für eine Woche lang verreist. Der Freitag an dem ich eigentlich noch die frisch aufgetretene Mottenplage bekämpfen muss. Außerdem muss noch so einiges im Haushalt passieren. 

Es ist Freitagmorgen. Baby Gerdaboy schläft im Tuch, Mini-Gerdaboy ist im Kindergarten. Ich genieße einfach nur die Stille. 

Es gibt so viele Dinge, über die ich schreiben könnte und gleichzeitig habe ich selten so wenig Lust dazu. Denn ich kann nicht schreiben *wann* ich will. Es gibt da zwei Kinder, zwei Katzen, einen Ehemann und das Haus die mein Leben bestimmen - und das ist nicht schlimm. Aber ernsthaft zu bloggen und die Artikel entsprechend vorzubereiten, zu veröffentlichen, etc. das passiert nicht nebenbei und wenn man eine entsprechende Regelmäßigkeit verbuchen will, dann muss man das bloggen als tatsächliche Arbeit und weniger als Hobby betrachten. Ergo ich müsste eigentlich auch den Jüngsten dann mal für zwei Stunden zu den Großeltern geben, um Ruhe für so etwas zu haben. Davon ab, dass mir das Baby dafür noch zu klein ist, mit zwei Stunden kompletter Zeit für mich allein wüsste ich derzeit so einiges mehr anzufangen als einen Beitrag für einen Blog zu schreiben, den maximal fünf Leute lesen. 

Ich hoffe, dass ich irgendwann mehr Zeit und Muße habe diesen Blog weiter zu führen. Dann könnte ich euch nämlich auch von der aktuellen Mottenplage in der Speisekammer berichten. Jetzt ist aber schon wieder das Baby wach (es ist 09:04 Uhr...) und möchte sein Babytainment ;-) 

Aktuelle und zukünftige Projekte

Da ich für den nächsten Garten-Post ein bisschen mehr Vorbereitung und vor allem besseres Wetter brauche, gibt es jetzt mal einen Einblick in die mehr oder weniger aktuellen Projekte und was uns noch so erwartet - in nicht unbedingt chronologischer Reihenfolge:

#1 Zunächst einmal wartet da noch unsere Einfahrt darauf eine gepflastert zu kriegen ;-)

Wir haben uns dazu entschieden die Einfahrt in Anthrazit zu pflastern und werden dafür den Otto-Normal-Verbraucher-Stein verwenden, like this one. Vorher müssen wir aber die Einfahrt noch etwas begradigen, dazu liegt das Mineralgemisch bereits parat, welches unser Super-Günther zunächst mit seinem Bagger verteilen wollte, um es danach mit seinem Rüttler zu verdichten. Vergangenen Samstag machten sich also Super-Günther und Herr Gerda daran die Einfahrt für das Pflastern vorzubereiten. Und stellten fest, dass sie das Mineralgemisch nicht brauchen. So kann man also auch Geld verbrennen ;-) Die beiden harkten und rüttelten und zogen glatt... und bauten zum Schluss noch die Regenwasserablaufrinne ein. Hier der aktuelle Stand:


#2 Macht aber nichts mit dem Schotter: Herr Gerda und sein 39 Meter entfernt wohnender Kumpel haben schon eine Idee was sie damit anfangen wollen. Sie bauen sich jeweils einen Holzspalteplatz. Und dieser soll in unserem Fall auf diesem unheimlich schönen, idyllischen, naturbelassenen Fleckchen neben unserer Einfahrt entstehen.

Da wartet noch eine Menge Arbeit auf uns... 


#3 Damit wir nicht mehr so in die Tiefe stürzen, sobald wir aus der Terrassentür treten, will Herr Gerda eine Treppe aus alten, von der alten Einfahrt verbliebenen Ziegeln eine Treppe mauern. Die Stufen werden mit Alugitter versehen, damit noch Licht durch das darunter liegende Kellerfenster kommen kann. Er hat es schon einmal grob aufgebaut, um zu sehen wie viele Steine er benötigt:


Allerdings sagte uns nun unser Super-Günther, dass die Idee so im gesamten jetzt eher unpraktikabel ist, da es einfach zu aufwendig ist. Er würde nämlich natürlich ein frostsicheres Fundament für solch eine Treppe erstmal setzen, dann müssten die Roste rutschsicher an den Steinen verankert sein, usw. ... Da haben wir natürlich dran gedacht. Nicht. 

#4 Dann wartet noch ein kleineres Projekt auf mich: Gartenstecker für die Pflanzen in unserem Staudenbeet. Jedes Jahr wieder stehen meine Schwiegermutter und ich im Frühjahr vor dem Beet und überlegten wo doch gleich welche Pflanze war. Hierfür hat sich meine Schwiegermutter etwas überlegt: Aus Armierungseisen und Schieferplatten baut sie die Stecker und ich beschrifte diese dann mit einem weißen Acrylmarker. 

#5 Was mich auch direkt zu meinem nächsten Mini-DIY-Projekt bringt: 

Gott sei Dank weiß unser Postbote, dass wir in der Nr 2 wohnen... aber so ohne Türschild gab es bei anderen Paketdiensten doch schon mal das eine oder andere Missverständnis. Deshalb gibt es jetzt ein Türschild ... Eine beletterte Schieferplatte *whoop whoop* 
Beschriftet habe ich die Platte wie auf dem Bild zu sehen mit dem Molotow One 4 All Acrylmarker in weiß.



#6  Und da ich ja selten an einer Idee vorbei kann mit irgendwie mit Stiften zu tun hat, habe ich inspiriert durch the one and only Frau Hölle damit begonnen, Tassen zu belettern! Das Ergebnis gefällt so gut, dass mich diverse Freunde schon fragten, ob ich denen auch eine Tasse fertigen könne :-) 


Die Tassen habe ich mit Porzellan-Brushpens von Edding beschriftet und anschließend bei 160° im Ofen gebrannt.  

#7 Last but not least: Jaaaa, sie näht noch, sie näht noch, sie näht noch... 

Schnittmuster: Body mit amerikanischem Ausschnitt von Klimperklein
Stoff: Stoffonkel

Dieser zuckersüße Body ist nicht für Baby-Gerda entstanden, wir können doch nur Jungs ;-) Wer soll denn sonst hier in 30 Jahren das Haus in Schuss halten?  Im Freundeskreis wird demnächst ein kleines Baby-Mädchen erwartet und ... warum muss es dann immer rosa sein? Ich bin jedenfalls schwer begeistert und gleichzeitig erschüttert, weil unser 3,5 Monate alter Herr Baby-Gerda nicht mehr in diese genähte 62 passt. Jaaa, ich wollte sehen wie der Body so sitzt :-P 



Wie gestalte ich (m)einen Garten? #2

Harhar, ich schaffe es tatsächlich ohne monatelangen Abstand zum letzten Eintrag weiter zu bloggen.

Also, da wären wir wieder bei der Reihe der gärtnerischen Sorgenkinder.

Kommen wir zur Nummer 2: die nicht existente Terrasse. Man möchte bei 1200qm Grundstück erwarten, dass es da doch wohl irgendwo ein lauschiges nettes Plätzchen gibt, an dem man so richtig schön .... wie sagt man... chillen (oder ist das schon wieder out?) kann, grillen (hey, das reimt sich... Chillen, grillen,...) kann, also einfach das Leben genießt. Also ja, also nein... also ...

1. Wo ist denn das Problem?

Eigentlich kann es mir doch Wurscht sein, wo wir an wärmeren Tagen sitzen. Ist es aber nicht. Der Monk in mir möchte gerne einen festen Platz zum Sitzen haben, nicht immer Stühle hin und her schleppen. Ich trag ja mein Sofa auch nicht in einen anderen Raum, weil der gerade mal schön ist.

2. Wo sitzen wir bisher?

Überall und nirgendwo: Direkt am Haus, Südseite. Unter der Walnuss. Im "Rondell" - kommt hier einer Terrasse am nächsten. Direkt am Haus, Nordseite (zumindest an sehr heißen Tagen, schön kühl dort). Und in Zukunft auch sicherlich mal unterm Carport zwecks Schutz vor Regen.

3. Jeder Platz hat doch etwas für sich. Warum einen festen Platz haben?

Mein Sitzplatz im Freien ist für mich wie schon unter 1. angedeutet wie ein Teil des Wohnzimmers. Ich möchte mich dort hinsetzen und genießen. Ich möchte ohne viel Aufwand mich wohl fühlen, sobald etwas unfertig/unordentlich aussieht, der Ausblick nicht wie gewünscht ist oder oder oder habe ich Hummeln im Hintern und muss es erst perfekt herrichten. Für Sitzauflagen und Tischdecke hält künftig solch eine Gartenbox her und die soll eben dort stehen, wo auch Tisch und Stühle sich zumeist befinden werden. Ich bin schlichtweg zu faul alles erst quer durch den Garten zu tragen.

Ich möchte einen Sitzplatz mit Charme, Stil und... Blick aufs Kind. 

Wenn es nur um mich ginge, würde ich mir meinen dauerhaften Sitzplatz wohl im Rondell einrichten. Der Knackpunkt hieran ist: Ich habe dann wirklich ein begrenztes Blickfeld und kann, anders als direkt am Haus, nicht den ganzen Garten einsehen. Vor allem der kleine Große könnte sich so davon stehlen, ohne dass man es mitbekommt.




Warum nicht eine dauerhafte Terrasse am Haus? Ja, der Gedanke wird hier öfter durchgespielt. So lange, bis man bereits im Frühling bei einer Außentemperatur von 15 Grad und Sonne satt dort sitzend gehörig ins Schwitzen kommt. Denn die helle Außenwand reflektiert natürlich sehr stark die Sonnenstrahlen und so wird man schön rundum knusprig gebraten.





Jammern auf hohem Niveau. 

Ja ich weiß. Ich jammere hier auf sehr hohem Niveau. Und möchte außerdem betonen, dass alles nur Gedankenspielereien sind, denn letztlich wird sich irgendwann alles fügen. Irgendwann muss ich die Kids ja auch nicht mehr immer im Sichtfeld haben ;-)




Wie gestalte ich (m)einen Garten? #1

Was klingt wie der Auftakt zu einem Guide zur Gartenplanung ist eine Frage, die ich mir jedes Jahr in der Gartensaison stelle seit wir in unserer Gerda wohnen. 

Es ist ja nicht so, als hätten wir nichts gemacht: diverse Koniferen, 2 Apfelbäume, die viel zu nah am Haus standen sowie diverses Grünzeug hier und da durften und mussten weichen. Vorher brach liegende Ecken wurden entweder bepflanzt oder mit Rasen begrünt. Aber durch die bereits vorherige Nutzung des Gartens durch die Vorbesitzer ist die gesamte Fläche natürlich komplett durchstrukturiert, denn früher war es nahezu ein reiner Nutzgarten. Erst später wurde auch das größere der beiden Beete zu einem reinen Staudenbeet. 

Insgesamt gibt es in diesem Garten dennoch zu wenig "wir", wenn ihr versteht wie ich das meine. Und es gibt da ein paar spezielle Sorgenkinder, die mir zwar nicht den Schlaf rauben, aber jegliche Kreativität. Und diese werde ich euch nun in einer Reihe von Blogposts vorstellen... 

Sorgenkind Nummer 1: Der Vorgarten

Der Rosenweg im Rosenring... was wirklich eine wunderbare Idee und natürlich eine hübsch anzusehende Blütenpracht im Sommer ist, ist gleichzeitig mein persönlicher Graus. Denn gerade weil die Rosen so toll und auch alt sind, traue ich. mich im Vorgarten quasi gar nichts zu machen. Und natürlich sagt auch Herr Gerda, dass der Vorgarten doch toll ist, wie er ist. 
Aber ich fühle mich in diesem Vorgarten mindestens 50 Jahre älter. Min-des-tens! 

In Summe liegt das ganze an mehreren Faktoren: 
Faktor 1: wuchtige Hecke mit spießigem Bogen überm Tor 
So eine große Hecke ist zur Straße hin, hinten im Garten, ganz praktisch (wenn auch nicht hoch genug, die Treckerfahrer heutzutage können trotzdem mühelos in unseren Garten schauen, haha). Aber wenn ich aus dem Küchenfenster schaue gucke ich gegen eine grüne Wand. 

Faktor 2: Die Kiefer, urig gewachsen und mittlerweile zu 70% mit Efeu bewachsen könnte allein schon für die Dreharbeiten zu einem Fantasy-Mittelalterspektakel herhalten, ihr wisst schon mit Gnomen und so. Apropos Gnome... DIE leben hier ebenfalls noch, zurückgelassen von den Vorbesitzern. Und weil sie so halb unterm Wacholder stehen, geraten sie bei mir (glücklicherweise?) ständig in Vergessenheit. 

Faktor 3: Die beiden Wacholder-Büsche, riesig groß und an sich hübsch gewachsen, bergen unter sich einen Sandplatz (was soll da auch schon wachsen...) der sich wunderbar als Katzenklo macht. Außerdem beherbergen sie eine wunderschöne Vogel-Badewanne, wobei es aus der Perspektive der Vögel schon ein ganzes Meer sein dürfte, sofern die Wanne etwas Anderes als Tannennadeln und Dreck enthalten würde. Da der vorherige Besitzer selten an etwas gespart hat - außer am Mörtel zwischen den Wänden versteht sich - und es in seinen Augen "wenn dann gleich richtig und massiv" baute, ist dieses Vogelparadies natürlich aus purem Beton gegossen. Hätte er den mal lieber zwischen die Steine beim Mauern gepackt... 

Faktor 4: Die Trauerfichte ... oder wie das Teil auch immer heißt... 
Es zieren zwei meterhohe Bäume den Platz am Vorgarten und während der eine wenigstens noch relativ hübsch mit seiner kegelnförmigen Krone anzusehen ist, ist die "Trauerfichte" wohl nun doch ein Fall fürs kommende Osterfeuer. Habe ich also noch ein Jahr Zeit Herrn Gerda sanft auf diesen Abschied vorzubereiten ;-) 
Nachtrag: Als ich ihm von diesem Beitrag hier berichtete fragte er mich direkt herausfordernd: "Sollte jetzt weg, oder wie? Morgen gleich?" Aber auch wenn er die Zeit dafür gefunden hätte: Das eine Jahr halte ich jetzt auch noch aus ;-P 

Und jetzt mal der Schrecken in Bildern: 

Die Wetterstation ist auch so ein Fall für sich (das Grüne etwas hinter dem Vogelhaus).
War ein Geschenk, welches  mittlerweile ordentlich unter der Witterung gelitten hat.
Ist die Frage: "Darf" man sowas überhaupt entsorgen?
War ja nunmal ein Geschenk und der Schenkende geht hier regelmäßig ein und aus...  

Man kann die Trauerfichte hinter der Kiefer hier erahnen...
ebenso der  Bogen über dem Tor, links im Bild

Die "Vogeltränke" ... und die Gartenzwerge...!
Ich habe sie schon wieder erfolgreich verdrängt ... 

Es nennt sich Esszimmer

Völlig zu Recht wurde sich über Umwege bei mir beschwert, dass es hier kein Update mehr gegeben hat.

Im letzten Post hatte ich ja berichtet, dass nur noch der Fußboden gefliest werden müsse, damit Weihnachten kommen kann. Na, ob Herr Gerda das geschafft hat? Hm, hm, hm?

Na gut, ich will nicht so sein. Natürlich hat er das! Mein ganz persönlicher Held von einem Handwerker hat alles möglich gemacht, sodass wir Weihnachten sogar bereits mit Möbeln im Esszimmer verbringen konnten.



Dass wir uns Gerda-like Fliesen mit Muster ausgesucht haben, hatte ich ja bereits in einem vorangegangenen Post erzählt. Hier seht ihr einen Ausschnitt davon, wie Herr Gerda dieses Muster verlegt hat.

Und hier der fertig geflieste Raum:


Nach mindestens Dreimillionen Mal wischen zogen die Möbel am 23.12. ein. Aber es hat so seine Zeit gebraucht, bis die Vorstellung und die Realität im Einklang miteinander waren. Der "Gerda-Schrank" wirkte an dieser großen Wand zunächst sehr verloren, der Tisch aus Buche-Nachbildung passt natürlich nach wie vor nicht ins Bild. Aber das richtige Ensemble aus Tisch und Stühlen/Eckbank, was auch immer zu finden, ist nicht leicht... 

Aber laber, laber, schnack, schnack... hier jetzt endlich Fotos!! 

Weihnachtsbäumchen... einmal einen 3m hohen Baum haben, das musste sein ;-) 

Und jetzt der aktuelle Ist-Stand (mal mehr, mal weniger ordentlich): 









Ein Blick frei von Kratzbäumen

Hä? Was? Dreht sie jetzt völlig durch?

Aber nein! Denn mein Blick in Richtung Fernseher ist tatsächlich frei von Katzen-Kratzbäumen. Monatelang stand unser Trümmer von Kratzbaum eingekeilt zwischen Sofa und TV-Bank. Das hat seit gestern ein Ende und der Kratzbaum steht wieder an alter Stelle. Es ist sozusagen das erste "Möbelstück", dass auf einen fertigen Teil des Umbaus ziehen durfte.

Anstatt euch mit langen Monologen hier zu langweilen zähle ich einfach mal auf, was alles FERTIG ist, das klingt doch gleich viel netter als das, was alles noch nicht fertig ist,.... nicht wahr?

Also...:

- Der Spielbereich ist fertig gefliest, verfugt und die Ränder mit Silikon dicht gemacht
- Die Treppe hinunter ins künftige Esszimmer ist gemauert und fertig gefliest
- Die alte Tapete im Spielbereich ist restlos entfernt
- Der Feinputz ist überall drauf - Dadurch, dass wir die Wandheizung langsam haben anlaufen lassen trocknete der Unterputz deutlich schneller als gedacht und Herr Gerda konnte Ende November den Feinputz auftragen. Und wie er das hat! Innerhalb eines Tages war dieser wunderbar verrückte Mann damit fertig!
- Die Decke in beiden Räumen ist fix und fertig, das heißt:
Unterlattung - check
Gipskarton einziehen - check
Fugen verspachteln - check
Verspachteltes glatt schleifen - check
Decke 2x streichen - check check :-p
- Der Feinputz ist trocken und bereits zwei mal gestrichen worden, ebenso die angrenzende Wand im Spielbereich

Wenn Wände und Decke soweit fertig sind... was fehlt also noch?

Richtig! Der Fußboden. Damit fängt Herr Gerda heute Nachmittag an. Das heißt im Laufe der Woche wird der Fußboden fertig gefliest sein. Was wiederum bedeutet... na, na, na?

WEIHNACHTEN KANN KOMMEN!

Und jetzt lasse ich einfach noch mal ein paar Bilder für sich sprechen ;-)


Herr Gerda beschwerte sich irgendwann einmal, dass es keine "Actionfotos" gäbe... 

Also gibt es jetzt ein paar Superhelden-Fotos :-P  
Wusaaa! 

Der Kater ist auch vööööllig erschöpft von der vielen Arbeit!

gleich geschafft... 

Decke drin... :-) 

Seht ihr?? Daaaa ist der Kratzbaum! 

Blick vom Kratzbaum ins Esszimmer 



Hallo Ivar!

Endlich ist es soweit, ich kann euch die fertige Speisekammer präsentieren *applaus applaus*

Also denn lasse ich lieber Fotos statt Worte folgen:



Herr Gerda hat zum ersten Mal selbst gefliest

Und hat es dafür einfach nur super gemacht! 

fertig tapeziert und Regale aufgebaut

Ich bin sehr froh, dass wir unsere Speisekammer wieder haben. Es wartet jetzt noch eine große Umräum-Aktion auf uns, denn vieles aus dem Keller muss ja jetzt wieder nach oben. Die Sachen aus der Küche habe ich heute bereits schon rüber geräumt, endlich habe ich wieder Platz in den Schränken! Zwischenzeitlich hatte ich schon Angst die Küche wäre leer, wenn ich erstmal fertig bin :-P

Ein  kurzer Erfahrungsbericht zum Ikea-Onlineshop: 

Gesamtnote: 2-3
Bestellung, nebst Bestellbestätigung ging sehr gut. Ich habe dann eine Ordernummer erhalten und konnte einen Liefertermin auswählen. Kurz vor der Lieferung wollte sich der Spediteur mit mir in Verbindung setzen. Da die Lieferung für Dienstag angesetzt war, rechnete ich damit, dass ich Montag Nachricht erhalten würde über die genauere Uhrzeit, es war nämlich nur etwas zwischen 7 und 14 Uhr angegeben. 
Montag kam kein Anruf. Dienstag bin ich natürlich entsprechend früh aufgestanden, um 10 nach 7 klingelte dann das Telefon: Wir sind in 20 Minuten da! ... uff. Okay! Ich bin ja da und wach und auch schon halbwegs präsentabel, also alles gut. Für den Fall der Fälle hatte ich eh meine Schwiegermutter beauftragt den Minichef zum Kindergarten zu bringen. Die Herren der Spedition waren dann auch tatsächlich 20 Minuten später da, brachten alles ruckzuck ins Haus und es ging ans bezahlen. Sie können von Glück reden, dass ich das Geld letzten Endes passend da hatte. Denn Wechselgeld hatten sie nicht! Das finde ich echt unglücklich, eigentlich hatte ich das Geld aufgerundet parat liegen. Man hat dann allerdings tatsächlich das Problem, dass das Trinkgeld unter Umständen etwas ZU üppig ausfallen würde, wenn man das Geld nicht passend da hat. Verdient hätten sie es sich ohnehin nicht. Schließlich fehlt ein Regalboden. Dummerweise habe ich nicht weiter nachgezählt, da sich Spediteur und Schornsteinfeger die Klinke in die Hand gaben und das Kind zwischendurch versorgt werden musste. Aber da bin ich jetzt im Kontakt mit dem Kundenservice... 

Fazit: Wenn man wirklich entweder keine Zeit oder kein entsprechendes Fahrzeug für größere Teile zur Verfügung hat, kann man das schon mal machen mit dem Onlineshop und Lieferservice. Hat ja soweit gut geklappt. Aber dann definitiv das Geld passend da haben und auch nochmal die Lieferung tatsächlich präzise überprüfen.

Edit: Gerade den Beitrag hier abgeschickt, bekomme ich eine Nachricht von Ikea, dass der Regalboden nächste Woche per Post kommt :-)


Am Ende wird alles gut,...

... und wenn es noch nicht gut ist, ist es auch nicht das Ende.

Ihr erinnert euch sicherlich wie ich im letzten Post davon berichtet habe, dass wir Weihnachten eher nicht im neuen Esszimmer werden feiern können. Nach der letzten Schreckensstarre bin ich also zu dem übergegangen was ich mit am besten kann: To Do-Listen schreiben! Heraus gekommen ist dabei eine eng beschriebene A5-Seite mit allen Posten die noch zu erledigen sind und dahinter direkt bis WANN es erledigt sein SOLLTE.

So viel zur Vorab-Organisation. Wir sind jetzt schon im Verzug *hust* Herr Gerda ist nach wie vor entspannt, da das Verputzen leichter von der Hand ging als gedacht, aber aufgrund der langen Lieferzeit eines Teils unserer Fliesen glaube ich nach wie vor nicht daran, dass wir die von mir sehr ambitioniert gesetzte Deadline (=18.12. - ich kugle mich vor Lachen!) einhalten werden können.

Aber zusätzlich zu dem obigen Spruch habe ich noch einen weiteren Lieblingsspruch:

If plan "A" didn't work- stay cool! The alphabet has 25 more letters! 

Bevor wir Weihnachten wirklich komplett auswärts feiern müssen und ohne Weihnachtsbaum, sehen wir zu, dass wenigstens der zukünftige Spielbereich fertig ist. Dann hätten wir auch Platz für nen Baum. So!

Was ist also noch zu tun?

Hier ein Auszug aus der To Do-Liste:

- AUFRÄUMEN (das führe ich jetzt mal nicht näher aus. Ich hab neulich beim Ausmessen für die Fliesenbestellung jedenfalls ganz schön geflucht...)
- Treppe mauern. Vom Spielbereich geht es hübsche 50-60cm tief runter...
- Unterlattung der Decke im neuen Esszimmer
- Fliesen legen
- Feinputz überall auftragen (geht aber erst ab Anfang Dezember)
- Fliesen legen... Fliesen verfugen,...
- Gipskartondecke einziehen
- alte, sowie "neue" Wände streichen/tapezieren

Im Prinzip ist es nicht mehr so viel. Zumindest sollte das bis zur Geburt des zweiten Gerda-Babys (hoppla, habe ich das gerade eben wirklich geschrieben? Jahaaa ;-)) so im Januar/Februar erledigt werden können.

Aber ist ja nicht so, als hätten wir nicht noch eine kleine Neben"Baustelle"... die eigentlich keine mehr ist: Die Speisekammer... aber ich glaube, die hat einen extra Post verdient.

Und an dieser Stelle sollten eigentlich viele Fotos vom Baufortschritt kommen, ich habe aber festgestellt, dass ich derzeit irgendwie zu wenig Bilder mache. Also einmal hier die vollendete und fertig verkleidete Mauer, die ihr aus dem letzten Post schon kennt:



Und hier noch mein persönliches "Schmankerl" (gibts dafür eigentlich auch ein hochdeutsches Wort?), unsere Fliesen für den Spielbereich (dort nur die neutralen) und das Esszimmer... Ich bin verliebt! Ein toller Mix aus altbacken und modern - passend zur Gerda eben :-)


Soviel erstmal heute... bis bald ihr Lieben! 




In 69 Tagen ist Weihnachten!

Das heißt wir haben noch 69 Tage Zeit unseren Ausbau fertig zu stellen.
Das wiederum heißt ich bekomme so langsam aber sicher PANIK!

Aber der Reihe nach... erstmal einen schönen guten Morgen (es war 10.00 Uhr als ich den Eintrag anfing) Tag euch allen!

Geplant war von Anfang an, dass wir Weihnachten im neuen Esszimmer feiern können. Mit einem drei Meter hohen Weihnachtsbaum und fertigem Spielzimmer nebenan.
Ob wir das noch schaffen, weiß ich nicht. Wenn nicht, würde das ein Weihnachten ohne Weihnachtsbaum bedeuten. Denn in die aktuell geschrumpften 20qm Wohnzimmer möchte ich keinen Baum noch zusätzlich stellen.

Wie ist es dazu gekommen?
Ich denke, da spielen mehrere Faktoren eine Rolle:

Zum einen wollten wir solange es draußen noch halbwegs warm ist das Carport fertig bekommen. Dazu gehörte aber noch eine ganze Menge Kleinkram, wie zum Beispiel Rasenkantensteine zu verlegen, damit uns das Mineralgemisch nicht wegbricht zur Seite. Außerdem musste noch das eine oder andere Rohr unter der Einfahrt verlegt werden.

Als wir damit endlich fertig waren war es bereits August. Diverse Geburtstage und ein kurzer Aufenthalt an der Nordsee verzögerten noch zusätzlich.
Aber im September ging es weiter, so gut es eben ging. Der Heizungsbauer war informiert, dass wir demnächst die Wandheizung verlegen können. Herr Gerda und ein Kumpel schlugen dafür soweit möglich und nötig den alten Putz von den Wänden und Herr Gerda mauerte die Wand zwischen Speisekammer und neuem Esszimmer neu.

Hier überraschte er mich mal wieder mit seinem handwerklichen Geschick. Er hat in seinem Leben NOCH NIE gemauert:

Die Mauer in der Entstehung

Mittlerweile ist die Mauer natürlich fertig (und mit Gipskarton verkleidet) und die Halterungen für die Wandheizung sind an der Wand. Die hat der Heizungsmonteur dann irgendwann tatsächlich mal geliefert. Allerdings nicht die Rohre. Da Herr Gerda mit allerlei Sachen in und am Haus nunmal beschäftigt ist, hat er es auch nicht geschafft regelmäßig den Heizungsmonteur daran zu erinnern uns die Rohre zu bringen. Andererseits WEISS der Heizungsbauer ja, dass wir hier am Bauen sind und er wird sicherlich einen Kalender besitzen und wissen, dass der Winter naht.

Dienstag kommt er endlich und montiert die Heizungsrohre. Eigentlich wollte Herr Gerda das selbst machen, aber darauf lässt sich der Heizungsbauer nicht ein. Es ist zwar gut, dass das nun endlich gemacht wird, andererseits auch höchste Eisenbahn. 
Denn das noch viel größere Problem ist, dass wir die Heizung, nachdem sie eingebaut ist, nicht sofort in Betrieb nehmen können, da natürlich - wie im restlichen Haus auch - die Wände erst noch mit drei Schichten Lehm verputzt werden müssen. Und dieser hat eine Trocknungszeit von (insgesamt) Minimum 3-4 Wochen. Bedenkt man dann, dass noch gefliest werden muss, die Decken noch eingezogen, verspachtelt und gestrichen werden müssen und natürlich die Wände auch noch gestrichen und teilweise tapeziert werden sollen... Dann kann man Weihnachten im frisch sanierten Esszimmer wohl vergessen. 

Gerade mit Kleinkind daheim macht es mich schon sehr traurig, dass wir dieses Jahr keinen eigenen Weihnachtsbaum haben werden und das Wohnzimmer eine halbe Baustelle bleiben wird. 

Es gibt dennoch auch positive Dinge zu berichten... dazu aber - hoffentlich bald - im nächsten Blogeintrag. 

Superheldenliga Teil 2

Es gibt Zuwachs! In der Superheldenliga meine ich natürlich!

Und zwar in Form von unserem unglaublichen, unglaublich gut ausgestattetem Nachbarn G. - unglaublich gut ausgestattet meint natürlich der hat alles mögliche an Werkzeug. GROSSEM Werkzeug. Hände hoch wer hier was Anderes gedacht hat! Warum das so fantastisch ist, werdet ihr gleich feststellen.

Wie ich im letzten Blogartikel schrieb (hey, immerhin ist der nur 5 Monate und kein halbes Jahr her! *hust*), ist das geplante Carport der zweite Teil der diesjährigen Baumaßnahmen. Was nicht heißen muss, dass Baumaßnahme 1 abgeschlossen ist, aber dazu später wahrscheinlich viel später  mehr.

Bevor das Carport gebaut werden soll, waren Herr Gerda und ich uns einig, dass die alten Pflastersteine raus müssen, damit wir den Untergrund entsprechend herrichten. Die Fundamente waren bereits gegossen. Also 3-2-1 los. Her mit dem Schweizer Taschenmesser des Dorfes!

DER TRECKER (oder für alle nicht-norddeutschen Banausen: Traktor *ätsch*) :


Dieses Bild hat wieder etwas die gewohnte Schockstarre bei beginnenden Bauarbeiten hervorgerufen. Der Minichef indes fand es super- er konnte den ganzen lieben langen Tag Trecker fahren und hat sogar versucht seinen Mittagsschlaf dort zu halten. Ist ja auch wahnsinnig anheimelnd und kuschelig sone Fahrerkabine eines Deutz. 

Wir haben, während wir (ist lustig, ich schreibe immer von wir und tu nie einen Handschlag *räsuper*) die Pflastersteine hochgenommen haben, festgestellt, dass darunter noch eine Schicht Pflastersteine war. Hätte mich auch gewundert, wenn dort einfach mal keine Überraschung drunter gesteckt hätte. Da die so bröselig waren, dass man die nicht mehr im Ganzen aus dem Erdreich bekommen hat: Her mit dem Trecker, rauf damit auf den Ladewagen und weg damit!

Aaaaaaber... wenn es an die Feinarbeiten geht, ist so ein Trecker doch eher wie der Elefant im Porzellanladen.
Also kam unser Nachbar G. mit seinem hrhrhr... BAGGER:


DAS hätten wir nur mit nem Trecker nie so sauber hinbekommen, so feinsäuberlich um die Fundamente herum... 

Es folgten 2 LKW-Ladungen Mineralgemisch (oder umgangssprachlich auch Schotter genannt ;) ), die ebenfalls mit dem Bagger verteilt wurden. An dem stürmischsten Tag des Jahres mit waagerecht peitschendem Regen und einer Sichtweite von unter 50m hat unser Nachbar es gerade so noch geschafft mit einem 40t Rüttler den Schotter zu verdichten, bevor der große Sturm losbrach. 1,5 Wochen später stand dann das Königreich unserer Autos: 


Stellt sich nur noch die Frage: WIE streichen? Lasur oder deckend? 

Weiß? 
Naturbelassen?
Weiß?
Naturbelassen?
...
...
...










Also Grau. Ist doch klar! *lach* 
(Hier mal wieder ein Dank an den tollen Einsatz der Schwiegereltern, die haben uns das Carport gestrichen während wir einfach mal ein paar Tage an der Nordsee waren..) 

Für Grau haben wir uns entschieden, weil wir im kommenden Jahr die Einfahrt dann anthrazitfarben pflastern wollen. Mittlerweile sieht es neben dem Autohof etwas ordentlicher aus. Der breite Graben, den ihr auf dem Foto seht, ist verschwunden, dort hat Herr Gerda schon fleißig Kantensteine gesetzt. Nichtsdestotrotz sieht es da noch aus wie Kraut und Rüben, aber es hat derzeit keinen Sinn es anzugehen. Davon ab, dass noch wichtigere und dringendere Dinge IM Haus anliegen. 

Aber das gibt es dann in 20 Monaten in der nächsten Folge :p 

Liebe Grüße!




Auf geht's Superheldenliga!

Wie fängt man einen Post mehr als ein halbes Jahr nach dem letzten Eintrag an?


Nach langer langer Abwesenheit melde ich mich zurück. Denn es gibt wieder etwas zu erzählen. Das Leben in und um Gerda war im vergangenen Jahr, im ersten Jahr seit der Sanierung, so dahin geplätschert. Man genoss es wieder mehr Zeit für die Familie zu haben, man ging nicht sofort allem nach, das rief und ließ das zweite Weihnachten in den eigenen vier Wänden mehr als friedlich passieren.

Aber jetzt ist wieder Frühling, der Garten will bestellt werden, das Holz gehackt, das Haus geputzt. Schrieb sie und fläzte sich mit Süßigkeiten und Laptop aufs Sofa. 

Haus-putz-en? Ernsthaft? Wie hieß das doch gleich? Wie ging das?

Ich will euch nicht auf die Folter spannen: Es wird wieder gegerda-ed (welch grandiose Wortschöpfung! Gleich mal auf die Schulter klopfen!) !! In der Tat wurde mal wieder eine Wand umgeschubst, ein Boden rausgerissen, der Kopf über die Vorbesitzer geschüttelt und Pläne geschmiedet, verworfen und neu geschmiedet.

Aber nun mal im Detail und von Anfang an:

Letztes Jahr im Oktober war unsere Werkstatt nass. Und man erinnere sich- die Werkstatt liegt genau neben Speisekammer und Wohnzimmer. Das war also doof. Fand eine Wand in der Speisekammer auch und bildete Salpeter, irgendwas musste sie ja schließlich tun. Nun fragten wir uns: Warum um Himmels Willen hatten wir in der Werkstatt - 2,50 von der Tür entfernt eine Pfütze?! Kein Wasserhahn tropfte dort, vom Dach aus kein Leck (der Tropfen vom Dach hätte aber auch nen ganz schön weiten Weg gehabt. Da hätte man schon nen Wasserfall rauschen hören müssen). Schnell wurde klar, das Wasser musste von unten kommen. Weil es ehemaliger Stallbereich ist hatten wir ja auch nur so ganz praktischen gestampften Lehmboden mit eingestampften Ziegeln. Reicht ja auch für den Esel. Das Tier! Nicht der Mann in der Werkstatt!   Es musste also etwas passieren, dieses etwas wollte finanziert werden und wie das so ist bei so völliger Ahnungslosigkeit wurde erstmal .... nichts getan.
Nachdem sich nun aber auf wundersame Weise die Finanzierung eines potentiellen Ausbaus der Werkstatt und des Carport-Baus (dazu komme ich dann in Folge 2) geklärt hat, gingen wir die Dinge nun tatkräftig und mit einem Lied auf den Lippen an... Ihr wisst schon, dieses Stimmungsmacherlied... Der Minichef (pssst... mittlerweile schon 2!) singt das den halben Tag. Irgendwas mit fleißigen Handwerkern ;-)

Die Wand in der Speisekammer fiel dem Hammer zum Opfer, der Boden dort und die Bodenziegeln in der Werkstatt gleich mit. Hervor kamen alte Tonrohre und Abwasserleitungen, sowie Überreste der alten Pinkelrinne für die Tiere im Stall. Und ratet mal wo genau... jupp. 2,50 doofe Meter von der Tür entfernt. Enemy deleted!

Die To-Do-Liste zum Durchstreichen sieht also wie folgt aus:

- Schaden feststellen und in Schockstarre verfallen
- Überlegung von Herrn Gerda seinen Astralkörper zu verkaufen um das Geld für die notwendigen Ausgaben zu bekommen ad Acta legen weil geht auch ohne
- Superheldenliga zusammentrommeln um der Pfütze ins Auge zu blicken 
-Salpetrige Wand rausschmeißen und Böden gleich mit 
- Böden ausschachten
- Bodenplatte gießen
- vorher überlegen ob die Wand zwischen Wohnzimmer und Werkstatt aka zukünftigem Esszimmer stehen bleiben soll oder nicht (der Baupläne dritter Teil)
- Wand raus ja nein ja nein ja nein ja nein JA!!!! NEEEIIIIN!!!??? WTF???
- *räusper*  Wandheizung verlegen, neue Fenster rein, neue Decke rein, ach das kennt ihr alles doch...

Nun noch ein obligatorisches Foto, damit ihr auch in den Genuss der Schockstarre kommt:

Ich sag nur Baustaub, ü b e r a l l BAUSTAUB! 





Vom kreativen Loch

Ich weiß nicht, wie es weiter gehen soll mit diesem Blog. Mein letzter Post ist vom 29. August und auch da habe ich euch schon versprochen, dass ich regelmäßiger berichten wolle. So viel dazu. 

Obwohl mich Freunde und Kollegen immer wieder fragen wo all meine Energie für all die Sachen kommt, die ich so mache, frage ICH mich, wo all die Zeit ist, in der ich das alles machen soll?! Ich habe definitiv zu viele Hobbys- nähen, lettering, bloggen - dann natürlich unser kleiner Minichef, der Haushalt, der Garten. Wah! Mein Tag hat DEFINITIV NICHT GENUG Stunden. Achja. Ich habe meinen Bürojob vergessen. 
Und weil das alles so ist mache ich alles immer nur so halbgar. Ich habe Ewigkeiten nicht gebloggt, ich komme nicht so richtig zum nähen... und beim Lettering habe ich gerade eine Kreativitätsblockade.

Insbesondere ärgert es mich, wenn mein Kind seinen Mittagsschlaf macht und ich dann vor lauter Ideen total nicht weiß, was ich als erstes angehen soll und dann gar nichts mache. Das frustriert. Denn der Drang nach einfach mal Pause haben ist mindestens genauso groß wie der Drang danach etwas Sinnvolles zu tun. 

Erst gestern habe ich versucht dieses kreative Loch zu umschiffen und habe mich deswegen an ein weiteres Mini-DIY gemacht um mein "neues" Büro (ich durfte mit meinem Kram einfach ein Stockwerk höher ziehen) etwas aufzuhübschen.

Von Pinterest inspiriert habe ich die typischen runden Korkuntersetzer mit Stoff ummantelt. Ob ich sie nun als Pinnwände nutze oder nur als Wandbilder weiß ich noch nicht:


Und für alle, die genauso wie ich oft einen Knoten in der Birne haben, wie man die einfachsten Dinge am besten angeht nochmal eine kleine Anleitung. 

Ich bin ja grundlegend einfach mal faul. Und suche mir auch immer den kürzesten Weg um das Ziel zu erreichen. Wie ihr hier auf dem Foto sieht habe ich weder den Stoff zuvor gebügelt noch ihn kreisrund zugeschnitten. Ich habe also den Korkuntersetzer auf das immerhin quadratische Stück Stoff gelegt und dann mit 1cm kleinen Stecknadeln engmaschig festgesteckt. Wichtig ist einfach den Stoff immer schön straff zu ziehen, deshalb braucht man ihn auch nicht zuvor bügeln. Zum Schluss habe ich dann den überschüssigen Stoff abgeschnitten. Et Voila ;-) 


Sehnse mal Herr Kunstlehrer!!

Hallo ihr Lieben!

Mir vergeht immer viel zu viel Zeit zwischen den einzelnen Postings, das tut mir sehr sehr leid. Nicht nur für euch, auch für meine Post-Ideen, die mir immer wieder zwischen durch kommen und manchmal auch verloren gehen. Ich bemühe mich mehr am Ball zu bleiben, versprochen!


Diesen Post nehme ich mir schon sehr sehr lange vor. Eigentlich seid ich vor 6 Wochen ca mit Handlettering begann. Und ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass ihr mir nach diesem Post nicht glauben werdet, dass ich tatsächlich erst vor 6 Wochen anfing.

So ein paar Werke habe ich euch ja dann und wann schon gezeigt. Heute versorge ich euch neben neuen Bildern auch ein wenig mit der Technik, die ich mir dazu angeeignet habe. Aber Moment mal! Was ist Handlettering eigentlich?
Eine passgenaue Übersetzung gibt es dafür nicht. Viele fragen mich immer ob das sowas wie Kalligraphie ist. Ja und nein. Es geht ums "schön" schreiben ja. Aber nicht um Schreibschrift. Es ist auch nicht geschrieben, sondern vielmehr wird jeder Buchstabe mit sehr viel Sorgfalt aufs Papier gezeichnet. Die schönste Umschreibung, die ich dafür mal gelesen habe war die der "Schriftmalerei". Das trifft es eigentlich ganz gut. Und Handlettering ist auch nicht nur das Wort, der Satz, der Spruch für sich, sondern die Inszenierung dessen, das heißt auch jede Blüte, jede Ranke, jeder Tropfen der aufs Papier gebracht wird, ist ein Teil des Handletterings.


So aber nun zu meiner Technik:

1. Überlegungen anstellen. So einfach drauf los malen ist nicht immer machbar, möglich oder zu empfehlen. Gerade wenn man einen schönen Spruch aufs Papier bringen will, dann sollte man sich im Vorfeld überlegen, welches Wort man wie in Szene setzen willst. Ich hab für sowas mittlerweile mein "Skizzenbuch" :-)

Hier habe ich gerade an einem Monogramm für ein Brautpaar gearbeitet <3 

2. Vorzeichnen. Ich mache mir grundsätzlich Linien aufs Papier um zu wissen, wie groß ich die Buchstaben setzen muss. Freihand wird bei mir nix gleichmäßig! Auch der Schriftzug wird erstmal mit Bleistift auf Papier gebracht.


3. "Schwärzen". Erst wenn ich mit dem Entwurf zufrieden bin zeichne ich die Buchstaben mit einem Fineliner nach. 

4. Faux Calligraphy. Habe ich alles Stück für Stück nachgezeichnet beginne ich mit der Faux Calligraphy. Das ist eine Technik, die ich zumindest zum Teil eigentlich immer einsetze. Dabei werden alle Linien, die nach UNTEN geführt werden noch einmal nachgezeichnet. Das imitiert das Schreiben mit einer Feder. 

Zitat von Snow Patrol, gestaltet für die liebe Karin 


5. Finishing. Zum Schluss gestalte ich den Spruch mit Ornamenten, Tropfen, Floralen Elementen, Linien oder was mir sonst so einfällt. Einzig wenn ich ein Wort in eine Banderole setze, dann mache ich diese fertig, bevor das Wort reingeschrieben wird. 

Gestaltet für die liebe Anna

Ganz wichtig: Nicht ärgern, wenn die eine oder andere Linie mal etwas krumm wird. Das wird mit der Übung. Ich persönlich "ärgere" mich über den krummen Kringel beim Y(es) beim Zitat von Snow Patrol  ;-) 

Und dann... der Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt: 

Ein bisschen Abwechslung bringen verschiedene Farben

Das hier kennt ihr schon.. Ihr habe ich auf das Glas eines Bilderrahmens getextet

Hier ist mir ein ganz doofer Faux-Pax passiert: Beim wegradieren der Hilfslinien ist mir das Blatt dezent geknickt *hust* *plärr*  / Gestaltet für die liebe Kerstin von mitherzundmeinenhaenden.wordpress.com
Ebenfalls gestaltet für die liebe Kerstin :-) 

Und jetzt? Nachmachen! Kein Witz! Glaubt ihr mir, dass ich meine gesamte Schulzeit über nie über eine 3-4 hinaus gekommen bin im Kunstunterricht? Immer sagte ich: Mit nem Stift bekomme ich höchstens Strichmännchen hin und die nichtmal schön. Und zwar weil meine "Kunstwerke" im Unterricht auch nie hoch angepriesen wurden. Wisst ihr wie gern ich jetzt zu meinen alten Kunstlehrern rennen würde?? "Sehnse mal Herr Kunstlehrer!!"

Habt noch ein schönes Wochenende! 





Mini-DIY

Langeweile? Doofes Wetter? Oder ihr schreibt gerade eine Hausarbeit und findet plötzlich, dass ihr gar keinen schicken Stifthalter habt? Und die To-Do-Listen fliegen auch immer überall rum?

Ich hab da was für euch ;-)

Für die Stifthalter braucht ihr nichts weiter als
-eine oder mehrere leere Konservendosen beliebiger Größe
-Sprühlack aus dem Baumarkt in der Farbe eurer Wahl und
-sofern ihr mögt noch Maskingtape, gibt es natürlich bei dawanda, ich hab meines mal von tchibo :D

Die Dosen sollten natürlich abgewaschen sein und frei von der Banderole des Produktes. Gut abtrocknen und schon könnt ihr drauf los sprühen! Natürlich wird einem immer empfohlen vorab eine Grundierung aufzutragen. Ehrlich gesagt bin ich für sowas zu faul. Ich hab auch nur die Eigenmarke des Baumarktes genommen und das Ergebnis sieht mehr als zufriedenstellend aus. Sobald der Lack trocken ist (bestenfalls 24 Stunden warten) könnt ihr die Dosen weiter verzieren (oder eben auch nicht, weil sie euch einfarbig bunt reichen). Ich habe noch Maskingtape verwendet:



Für das nächste Mini-Projekt braucht ihr sogar noch weniger: 

Einen Bilderrahmen und .. na? Na klar, schon wieder Maskingtape

Baut den Bilderrahmen soweit auseinander, dass ihr die Glasscheibe vor euch liegen habt. Auf eine Seite bringt ihr dann schöööön ordentlich Streifen für Streifen das Maskingtape auf. Bilderrahmen wieder zusammen basteln und fertig. 

Hä? Und was soll das jetzt sein? 



Man nehme sich einen wasserlöslichen Stift - et voila, man hat ein Eraseboard auf das man wunderbar seine To-Do-Listen schreiben und auch wieder wegwischen kann. Das hier gezeigte Exemplar ist zum Verschenken bestimmt, deswegen habe ich dort einen motivierenden Spruch platziert. Man kann im übrigen rechts oben im Hintergrund mein eigenes Eraseboard erahnen ;-) 


Auch daheim bei Gerda wurde ein bisschen ge-mini-diy-ed (was eine Wortkreation!). 

Wahrscheinlich fällt euch noch nicht mal auf, WAS hier verschönert wurde, wenn ich euch nun das Bild zeige: 


Ist auch ein bisschen gemein das Bild, denn die "Verschönerung" ist nicht mal im Focus des Bildes. Aber ernsthaft - son oller weißer Winkel allein auf einem Bild ist jetzt auch nicht gerade ein schönes Motiv. Deshalb mal ein Mini-Einblick in unser Wohnzimmer. Moment was... weißer Winkel? Hä? Den findet ihr auf dem gezeigten Bild auf der rechten Seite. Dort treffen die weiße und die gemusterte Tapetenbahn aufeinander. Und weil es irgendwie unfertig aussah haben wir fix diese Winkelleisten aus dem Tedox mit Silikon an die Wand angebracht und ein Ministück mehr "Ordentlichkeit" in das Wohnzimmer gebracht. 

Die Kommode und die Ecke gehörten irgendwie von Anfang an zusammen 

Ja, ich weiß, dass das Utensilo da jetzt nicht so 100% stilistisch hinpasst :D Aber wisst ihr... das sind irgendwie wir :-) 


So viel für heute.... ein schönes Bergfest euch allen!